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Hydraulischer Abgleich: Förderung nutzen

  • von Alexander Rosenkranz
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Geht es um die Optimierung einer Heizungsanlage, hilft ein hydraulischer Abgleich. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) fördert der Staat die Maßnahme mit attraktiven Zuschüssen. Wir erklären, welche Voraussetzungen bestehen und wie hoch die Förderung des hydraulischen Abgleichs ist. 

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Hydraulischer Abgleich: Förderung mit Zuschüssen  

Bei einem hydraulischen Abgleich stellt ein Heizungsfachmann die gesamte Heizungsanlage optimal ein. Diese verteilt die Wärme dann gleichmäßig und effizient, wodurch der Wohnkomfort spürbar steigt. Positiver Nebeneffekt: Wenn die Heizung sparsamer arbeitet und die Wärmeverluste bei der Verteilung geringer ausfallen, sinken auch die Heiz- und Energiekosten. Da das auch die Umwelt entlastet, fördert der Staat den hydraulischen Abgleich über die Bundesförderung für effiziente Gebäude für Einzelmaßnahmen (BEG EM) mit einmaligen Zuschüssen. Diese können Sie über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Die Antragstellung erfolgt über das Portal auf der BAFA-Webseite. 

Übrigens: Nach der Überarbeitung der BEG steht die Kreditförderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nicht mehr zur Verfügung. Bis 2022 gab es für den hydraulischen Abgleich auch eine Förderung über die KfW. 

© Andrey Popov / Fotolia

Heizungsoptimierung als Einzelmaßnahme zur Sanierung  

Wenn ein hydraulischer Abgleich zur Optimierung der Heizung durchgeführt wird, erhalten Sie:

  • Zuschüsse in Höhe von 15 Prozent der Kosten über die BEG-Förderung im Programmteil EM 
  • Fünf Prozent Förderung extra, wenn ein höchstens 15 Jahre alter Sanierungsfahrplan die Maßnahme enthält

Weiterführende Informationen haben wir in unserem Beitrag zur Förderung der Heizungsoptimierung für Sie zusammengefasst. 

Hinweis: Der hydraulische Abgleich ist auch Voraussetzung für die Förderung anderer energetischer Maßnahmen der Heizungsoptimierung im Rahmen der BEG EM. Dazu gehören etwa der Einbau von einem Wärmezähler, die Einstellung der Heizkurve oder die Installation einer Flächenheizung. 

Voraussetzungen für die Förderung des hydraulischen Abgleichs

Wer für einen hydraulischen Abgleich eine Förderung nutzen möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen. Wichtig ist, dass Sie die Mittel vor der Vergabe von Liefer- und Leistungsverträgen beantragen. Zudem gelten Vorgaben für Haus und Heizsystem:

  • Wohngebäude müssen mindestens fünf Jahre alt sein.
  • Wohngebäude dürfen maximal fünf Wohneinheiten umfassen.
  • Heizanlagen müssen mindestens zwei Jahre alt sein. 

Anforderungen an die Durchführung  

Der Abgleich selbst muss nach sogenanntem Verfahren B erfolgen. Dabei muss ein Heizungsfachmann zunächst eine raumweise Heizlastberechnung erstellen. Anschließend erfolgt eine Heizflächenauslegung, aus der die Durchflüsse durch Heizkörper und andere Heizflächen hervorgehen. Über eine Rohnetzberechnung muss der Experte dann die nötigen Einstellwerte für den Abgleich ermitteln. Falls vorhanden, sind außerdem folgende Komponenten durch moderne zu ersetzen:

  • ungeregelte Heizungspumpen
  • nichtvoreinstellbare Thermostatventile
  • falsch dimensionierte Heizkörper

Sind die technischen Anforderungen erfüllt, lässt sich ein hydraulischer Abgleich über das BAFA fördern. Zumindest dann, wenn sich Verbraucher an den Antragsprozess halten.

Hinweis: Um die Durchführung des hydraulischen Abgleichs gegenüber dem Fördermittelgeber zu bestätigen, muss der ausführende Heizungsinstallateur ein entsprechendes Nachweisformular ausfüllen und dem Eigentümer übergeben. Dieses wird bei der Beantragung der Fördermittel nicht benötigt. Der Antragsteller muss es jedoch zehn Jahre aufbewahren, um die Durchführung bei Bedarf nachweisen zu können. 

Förderung für den hydraulischen Abgleich richtig beantragen  

Möchten Sie den hydraulischen Abgleich fördern lassen, ist die Einbindung eines Energieberaters optional. Die Beantragung der Mittel erfolgt in fünf Schritten.  

  1. Lassen Sie einen detaillierten Kostenvoranschlag von einem Fachhandwerker erstellen. Dieser ist Grundlage für den Förderbescheid. 
  2. Füllen Sie das elektronische Antragsformular auf der Webseite des BAFA aus. 
  3. Schalten Sie mit dem Aktivierungslink aus der Bestätigungs-E-Mail Ihren Zugang zum BAFA-Portal frei. 
  4. Warten Sie auf die postalische Zustellung des Zuwendungsbescheids und vergeben Sie anschließend den Auftrag an den Fachhandwerker. 
  5. Reichen Sie den Verwendungsnachweis und alle erforderlichen Unterlagen mit den entsprechenden Formularen über das BAFA-Portal ein.  

Fazit von Alexander Rosenkranz

Ein hydraulischer Abgleich wird über die BEG gefördert. Die Mittel sollen Anreize für eine energetische Sanierung schaffen und so zum Gelingen der Energiewende beitragen. Wichtig ist, dass Hausbesitzer die Förderung für den hydraulischen Abgleich vor dem Beginn der Maßnahme beantragen.

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