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Ist die alte Heizung in die Jahre gekommen, möchten Sie Kosten sparen oder Ihren Neubau energiesparend mit Wärme versorgen? In all diesen Fällen können Sie eine Wärmepumpe kaufen. Die Technik macht kostenfreie Umweltwärme aus der Luft, dem Wasser oder dem Boden nutzbar. Sie kommt ohne eigene Emissionen aus, schont fossile Rohstoffe und spart überdies sogar Heizkosten ein. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie Sie die richtige Wärmepumpe kaufen und geben Tipps, mit denen Sie schon bei der Anschaffung Geld sparen.
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Mit einer passenden Wärmepumpe heizen Sie sparsam und umweltfreundlich. So gehen Sie beim Kauf vor:
Möchten Sie einen modernen Neubau mit optimalem Wärmeschutz und großen Heizflächen beheizen, kommt die Umweltheizung fast immer infrage. Anders sieht es im Altbau aus. Wollen Sie für diesen eine Wärmepumpe kaufen, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. Wir geben einen Überblick:
Wichtig zu wissen: Die wichtigste Voraussetzung für eine Wärmepumpenheizung sind niedrige Vorlauftemperaturen. Denn dann ist der Energieverbrauch gering und die Anschaffung wirtschaftlich. Pro Grad Celsius, um das Sie die Heizwassertemperatur absenken können, sparen Sie im Durchschnitt zwei bis drei Prozent Heizkosten ein.
Erfüllen Sie die oben genannten Voraussetzungen, können Sie eine Wärmepumpe kaufen. Die Frage ist nur, welche Art kommt infrage? Denn neben den weitverbreiteten Luftwärmepumpen stehen auch Erd- und Wasserwärmepumpen zum Kaufen zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es Luft-Luft-Systeme und Trinkwasserwärmepumpen, die ebenfalls ihre Berechtigung haben. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eigenschaften zusammen und hilft bei der Auswahl.
Wärmepumpenart | Funktion | Voraussetzungen | Tipps für Einsatzbereiche |
|---|---|---|---|
Luftwärmepumpe kaufen | Entzieht der Außenluft Wärme und gibt sie an das Heizsystem (Wasser) ab. Typischer SCOP: 2,5 bis 3,5 | Geringer Platzbedarf, Außengerät nötig, Lärmemissionen beachten und Wärmepumpe richtig aufstellen. | Ideal für Sanierung, einfache Installation, auch in dicht besiedelten Gebieten. |
Erdwärmepumpe kaufen | Nutzt Erdwärme über Erdkollektoren oder Erdsonden, um Wasser für Heizung/Brauchwasser zu erwärmen Typischer SCOP: 3,5 bis 4,5 | Großflächige Erdkollektoren oder tiefe Erdsonden, Genehmigung oft erforderlich | Höchste Effizienz, besonders für Neubauten mit Fußbodenheizung oder großen Grundstücken |
Wasser-Wärmepumpe kaufen | Bezieht Wärme aus Grundwasser und überträgt sie auf das Heizsystem Typischer SCOP: 4,0 bis 5,0 | Zugang zu Grundwasser (Brunnen), Genehmigung nötig, hohe Investitionskosten | Extrem effizient, aber nur bei ausreichendem Grundwasservorkommen sinnvoll |
Luft-Luft-Wärmepumpe kaufen | Entzieht der Außenluft Wärme und heizt direkt die Raumluft (kein Wasserkreislauf) Typischer SCOP: 3,0 bis 4,0 | Kein Heizsystem nötig, aber nur für Lüftungsheizung geeignet (mit Split-Klimageräten auch ohne zentrale Lüftung) | Geringe Investitionskosten, aber nur für gut gedämmte Gebäude oder als Zusatzheizung |
Trinkwasser-Wärmepumpe kaufen | Nutzt die Wärme des Trinkwassers (z. B. aus der Hausinstallation) zur Warmwasserbereitung Typischer SCOP: 2,0 bis 3,0 | Trinkwasseranschluss | Sinnvoll in Kombination mit anderen Wärmepumpen oder bei hohem Warmwasserbedarf (z. B. Hotels) |
Der SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) gibt an, wie effizient die Wärmepumpe im Durchschnitt über die Heizperiode arbeitet. Er gibt einen Ausblick auf die Jahresarbeitszahl (JAZ) und hängt auch von den klimatischen Verhältnissen ab.
Wichtig zu wissen: Möchten Sie eine Sole- oder eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe kaufen, sind regionale Vorschriften zu beachten. Denn in beiden Fällen benötigen Sie häufig eine Genehmigung der unteren Wasserbehörde.
Bei einem SCOP von drei benötigen Sie beispielsweise eine Kilowattstunde Strom, um drei Kilowattstunden Wärme bereitzustellen. Verbrauchen Sie aktuell 20.000 Kilowattstunden (rund 2.000 Liter Heizöl), benötigen Sie mit der Wärmepumpe bei einem SCOP von drei also etwa 6.666 Kilowattstunden Strom im Jahr.
Weitere Tipps dazu, wie Sie die passende Wärmepumpe kaufen, geben wir im Beitrag Welche Wärmepumpe passt zu meinem Haus?.
Unser Tipp: Steigern Sie den SCOP sparen Sie Heizkosten ein. Möglich ist das, indem Sie die Differenz zwischen der Temperatur der Wärmequelle und der Vorlauftemperatur senken. Dazu können Sie große Heizflächen installieren oder eine Wasser-/Erdwärmepumpe kaufen. Beide greifen auf vergleichsweise warme Energiequellen zu und verbrauchen dadurch weniger Strom.
Ganz gleich, ob Sie eine Luft-, eine Sole- oder eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe kaufen möchten, kommt es immer auf die richtige Dimensionierung an. Die Leistung der Anlage ist dabei passend zum Wärmebedarf zu wählen. Um das zu gewährleisten, empfiehlt sich der folgende Ablauf:
Unser Tipp: Soll eine Wärmepumpenheizung effizient arbeiten, kommt es auf die richtige Auslegung an. Während zu kleine Anlagen die nötige Leistung oft nicht liefern, arbeiten zu große ineffizient und die Heizkosten sind höher als nötig. Um das zu verhindern, empfehlen wir, von Beginn an einen Energieberater oder Fachhandwerker zu involvieren.
In einigen Fällen ist es sinnvoll, die Wärmepumpenheizung mit einer anderen Anlage zu kombinieren. Dabei entsteht eine sogenannte Hybridheizung, die die Vorteile mehrerer Lösungen verbindet. Typisch ist die Kombination mit einer Solarthermieanlage oder mit einer Öl-/Gas-Brennwertheizung.
Kombinieren Sie die Wärmepumpenheizung mit einer Solarthermieanlage, sorgt letztere weite Teile des Jahres allein für die Warmwasserbereitung. Die Wärmepumpe kann den Sommer über ausbleiben und in der Übergangszeit mit niedrigeren Temperaturen arbeiten. Das verbessert den SCOP bzw. die Jahresarbeitszahl (JAZ) im Betrieb und hilft, Heizkosten zu sparen.
Sind die Voraussetzungen zum Kaufen einer Wärmepumpe nicht optimal, können Sie diese mit einer Gas- oder Ölheizung kombinieren. Die fossilen Heizsysteme sorgen dann vor allem an kalten Wintertagen für ausreichend Wärme im Haus. Sie entlasten die Umweltheizung und begrenzen damit auch die Heizkosten. Sind bestehende Anlagen noch intakt, müssen Sie diese nicht zwangsweise austauschen.
Wichtig zu wissen: Prüfen Sie zunächst alle Kosten. Denn auch dann, wenn die Heizkosten durch den alleinigen Betrieb der Umweltheizung etwas höher sind, können Sie unterm Strich sparen. Begründen lässt sich das mit den wegfallenden Grundgebühren für Gas sowie den Schornsteinfegerkosten, die ohne konventionelle Anlage auch nicht mehr anfallen.
Auch dann, wenn Sie mit Holz heizen, kann es sich lohnen, eine Wärmepumpe zu kaufen. Diese ergänzt die Scheitholzheizung und sorgt immer dann automatisch für Wärme, wenn Sie es nicht schaffen, neue Scheite nachzulegen. Die Umweltheizung steigert in diesem Fall also den Heiz-/Wohnkomfort.
Wichtig für eine hohe Effizienz und niedrige Heizkosten ist die optimale Einbindung der Umweltheizung. So sorgt beispielsweise ein hydraulischer Abgleich dafür, dass jeder Raum die benötigte Wärmemenge erhält. Die Vorlauftemperatur lässt sich dadurch absenken und die Wärmepumpenheizung arbeitet sparsamer.
Soll die Heizung sparsam arbeiten, kommt es auch auf die richtige Einstellung der Heizkurve an. Dabei handelt es sich um eine Funktion witterungsgeführter Regelsysteme, die jeder Außentemperatur eine entsprechende Vorlauftemperatur zuordnet. Richtig eingestellt, liefert die Anlage immer genau so viel Wärme, wie nötig. Die Vorlauftemperatur lässt sich häufig absenken und die Heizung verbraucht weniger Strom. Ihr Vorteil: Sie sorgen für ein hohes Wärmewohlbefinden und sparen zugleich Heizkosten ein.
Unser Tipp: Um den hydraulischen Abgleich und die Einstellung der Heizkurve kümmern sich ausführende Betriebe. Achten Sie bereits beim Einholen der Angebote darauf, dass diese Leistungen enthalten sind.
Sie möchten eine Wärmepumpe kaufen und den Preis senken? Dann sollten Sie rechtzeitig Fördermittel für die Technik beantragen. Diese gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), wenn Sie die Anlage im Bestand einbauen. Wie hoch die Förderung ausfällt und worauf Sie bei der Antragstellung achten sollten, erklären wir im Beitrag zur Förderung der Wärmepumpe.
Achten Sie vor allem auf niedrige Vorlauftemperaturen, idealerweise unter 55 Grad Celsius. Große Heizflächen und ein solider Wärmeschutz verbessern die Effizienz zusätzlich. Stimmen diese Faktoren, betreiben Sie die Anlage wirtschaftlich – auch im Altbau.
Wählen Sie die Luftwärmepumpe, profitieren Sie von einer einfachen und kostengünstigen Installation. Entscheiden Sie sich für eine Erd- oder Wasserwärmepumpe, steigt der Aufwand. Dafür arbeiten die Anlagen effizienter und sparsamer. Grundsätzlich hängt die Wahl von Ihrem Grundstück, dem Budget und von Ihrem Effizienzanspruch ab.
Sie starten mit der Heizlastberechnung durch einen Fachbetrieb. Anschließend wählen Sie die passende Wärmepumpenart, legen die Vorlauftemperatur fest und planen Warmwasser sowie Speicher. Danach folgt die Installation inklusive hydraulischem Abgleich und optimaler Einstellung.
Die Kosten variieren je nach System und Einbausituation. Luftwärmepumpen starten oft bei etwa 15.000 bis 25.000 Euro, während Erd- oder Wasserwärmepumpen teurer ausfallen können. Fördermittel reduzieren die Investition spürbar und verbessern die Wirtschaftlichkeit.
Fördermittel gibt es in Form von Zuschüssen und Darlehen, wenn Sie die Anlage im Bestand einbauen. Um diese für sich zu nutzen und den Preis der Umweltheizung zu senken, beantragen Sie die Mittel rechtzeitig vor Maßnahmenbeginn über das Förderportal der KfW. Dazu benötigen Sie auch eine Bestätigung von Ihrem Fachhandwerker oder Energieberater.
Sie können Angebote online vergleichen und Geräte kaufen. Für Planung, Dimensionierung und Einbau bleibt jedoch ein Fachbetrieb unverzichtbar. Ohne professionelle Auslegung riskieren Sie einen ineffizienten Betrieb und höhere Kosten.
Davon raten Experten in der Regel ab. Gebrauchte Anlagen bieten oft keine Garantie, sind technisch überholt oder passen nicht optimal zu Ihrem Gebäude. Eine neue, korrekt ausgelegte Anlage arbeitet effizienter und langfristig günstiger. Auch wenn die Technik bei der Anschaffung etwas mehr kostet, ist sie auf Dauer häufig wirtschaftlicher.
Das hängt vom Gebäude ab. In gut gedämmten Häusern genügt die Wärmepumpe allein. Im Altbau können Sie diese bei Bedarf mit einer bestehenden Öl-/Gasheizung oder mit einer Solarthermieanlage kombinieren. Letztere lohnt sich auch im Neubau, um die Umweltheizung zu entlasten und die Heizkosten weiter zu senken.
Die Amortisationszeit hängt von Investitionskosten, Förderung und Energiepreisen ab. In vielen Fällen rechnet sich die Anlage nach einigen Jahren durch geringere Betriebskosten und eingesparte fossile Energieträger. Eine verbindliche Antwort auf diese Frage bekommen Sie von einem Energieberater oder Fachhandwerker.
Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, lohnt es sich für Sie, eine Wärmepumpe zu kaufen. Mit niedrigen Vorlauftemperaturen, passenden Heizflächen und guter Planung arbeiten die Systeme effizient und sparen langfristig Heizkosten ein. Fördermittel senken den Preis zusätzlich. Wenn Sie die Technik sorgfältig auswählen und fachgerecht installieren lassen, setzen Sie auf eine zukunftssichere und nachhaltige Heizlösung.
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