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Geht es bei der Solarthermie um die Kosten, spielt unter anderem die Art der Nutzung eine große Rolle. So ist relevant, ob die Anlage nur der Warmwasserbereitung dient oder auch die Heizung unterstützen soll. Wir zeigen auf, wie hoch die Ausgaben im Einzelnen sind und welche Kosten bei der Solarthermie nach der Installation anfallen. Zudem erklären wir, wie Fördermittel beim Sparen helfen.
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Wie viel kosten Solarthermieanlagen? Wer eine Antwort auf diese Frage sucht, muss sich zunächst für eine Betriebsweise entscheiden. Zur Wahl stehen:
Durch die potenziellen Einsparungen wird deutlich, dass sich die anfänglichen Mehrausgaben im Laufe der Jahre rentieren können.
Bei der Entscheidung für Solarthermie stehen in der Regel zunächst die Anschaffungskosten im Fokus. Hier kann es je nach Voraussetzungen und Anforderungen deutliche Unterschiede geben. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick darüber, wie hoch die Kosten für Solarthermie in der Anschaffung sind.
Hinweis: Alle hier genannten Solarthermie-Kosten verstehen sich als Richtwerte, die im Einzelfall auch höher oder niedriger ausfallen können.
Eine Warmwasser-Solaranlage nutzt kostenfreie Sonnenwärme, um das Trinkwasser im Haus zu erwärmen. Wie groß die Kollektorfläche sein muss, hängt von der Art der Kollektoren ab:
Über Rohrleitungen und Armaturen gelangt die thermische Energie vom Dach zum Speicher im Haus. Dieser sollte den doppelten Warmwasserbedarf eines Tages bevorraten und etwa 70 bis 100 Liter pro Person im Haushalt fassen.
Geht es um die Installation auf dem Dach eines Einfamilienhauses mit vier Bewohnern, können demnach folgende Kennzahlen der Orientierung dienen:
Die folgende Tabelle zeigt Orientierungswerte dafür, wie viel die Solarthermie kosten kann.
Preisbestandteil | Ausgaben (Einfamilienhaus) |
---|---|
Kollektoren | 1.200 bis 4.500 Euro |
Speicher | 800 bis 1.500 Euro |
Rohrleitungen und Armaturen | 800 bis 1.500 Euro |
Montage durch Fachbetrieb | 1.000 bis 2.500 Euro |
Gesamtkosten | 3.800 bis 10.000 Euro |
Die Preise für eine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung im Einfamilienhaus belaufen sich demnach auf etwa 3.800 bis 10.000 Euro. Entscheidend ist dabei vor allem die Auslegung der Anlage.
Sollen thermische Solaranlagen auch die Heizung unterstützen, sind größere Kollektorflächen und Speicher erforderlich. Auch der Preis für die Solarthermie ist in diesem Fall höher. Als Richtwerte für ein typisches Einfamilienhaus gelten:
Die Speicher fassen etwa 50 Liter pro Quadratmeter Kollektorfläche, sollten aber mindestens 1.000 Liter Wasser aufnehmen können.
Für ein Einfamilienhaus mit einer Fläche von 150 Quadratmetern lassen sich folgende Orientierungswerte festhalten:
Um möglichst viel Solarwärme im Haus nutzen zu können, empfiehlt sich jedoch ein mindestens 1.000 Liter fassender Pufferspeicher. Wie viel die Solarthermie kosten kann, zeigt die folgende Tabelle beispielhaft.
Preisbestandteil | Ausgaben (Einfamilienhaus) |
---|---|
Kollektoren | 4.500 bis 10.800 Euro |
Speicher | 1.000 bis 2.500 Euro |
Rohrleitungen, Armaturen | 1.000 bis 2.000 Euro |
Montage durch Fachbetrieb | 1.500 bis 3.000 Euro |
Gesamtkosten | 8.000 bis 18.300 Euro |
Die Preise für eine Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung im Einfamilienhaus belaufen sich demnach auf etwa 8.000 bis 18.300 Euro.
Hinweis: Bei Neubau- und Sanierungsvorhaben gilt in vielen Bundesländern die sogenannte Solarpflicht. Unter gewissen Voraussetzungen ist die Installation von PV- oder Solarthermieanlage also vorgeschrieben.
Nach der Installation verursacht die Solarthermie Kosten für Wartung und Betrieb. Während die Kosten der jährlichen Solarthermie-Wartung überschaubar sind, fallen diese für die detaillierte Kontrolle etwas höher aus. Diese wird etwa alle fünf Jahre durchgeführt. Im Abstand von fünf bis 10 Jahren sollte zudem die Solarflüssigkeit ausgetauscht werden.
Weitere Kostenfaktoren umfassen:
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten laufenden Kosten der Solarthermie noch einmal zusammen.
Kostenpunkt | Solarthermie-Kosten | Turnus |
---|---|---|
Wartung | 50 bis 150 Euro | jährlich |
Strom für Pumpe | 20 bis 40 Euro | jährlich |
Versicherung | 80 bis 150 Euro | jährlich |
Detaillierte Kontrolle | 100 bis 250 Euro | alle 2 bis 5 Jahre |
Austausch Solarflüssigkeit | 300 bis 800 Euro | alle 5 bis 10 Jahre |
Solarthermie-Reinigung | 3 bis 5 Euro pro m² | bei Bedarf |
Wärme bereitstellen, ohne fossile Energieträger zu verbrauchen oder Abgase auszustoßen: Das sind nicht nur die größten Vorteile, sondern auch Gründe für die attraktive Förderung der Solarthermie. Diese gibt es bei einer Installation im Gebäudebestand für Warmwasser- sowie Heizungs-Solaranlagen in Form von:
Bauherren erhalten finanzielle Unterstützung hingegen nur im Rahmen der Effizienzhausförderung. Welch Angebote aktuell zur Verfügung stehen und wie Sie von diesen profitieren, das erklären wir ausführlich im Beitrag zur Förderung der Solarthermie.
Die Kosten pro Quadratmeter sind von der Art der Module abhängig. Bei Flachkollektoren liegen diese zwischen 300 und 500 Euro. Effizientere Vakuumröhrenkollektoren sind mit 600 bis 900 Euro pro Quadratmeter etwas teurer.
Da sich fossile Ressourcen einsparen lassen, sind ab der Inbetriebnahme Einsparungen möglich – gerade mit Blick auf den steigenden CO2-Preis. Die Amortisationszeit liegt jedoch durchschnittlich bei 10 bis 20 Jahren - abhängig vom gewählten System und der individuellen Auslegung.
Hier lassen sich keine pauschalen Angaben machen. Da viele Hersteller bis zu 20 Jahre Garantie geben, ist das Risiko für zusätzliche Kosten durch Reparaturarbeiten an der Solarthermieanlage jedoch überschaubar.
Um beim Kauf einer Solarthermieanlage Kosten zu sparen, lassen sich Fördermittel nutzen. Attraktive Förderungen gibt es besonders für Modernisierungen in Form von Zuschüssen, Darlehen und steuerlichen Vergünstigungen.
Wie viel die Solarthermie kosten kann, hängt vor allem von der Art der Auslegung ab. Während es Warmwasseranlagen für Einfamilienhäuser bereits ab rund 3.800 Euro gibt, sind Solar-Heizungen ab etwa 8.000 Euro erhältlich und damit teurer. Bei der Kostenkalkulation nicht zu vergessen sind Förderungen, mit denen die Anschaffungskosten der Solarthermie deutlich sinken.
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