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Wärmepumpen bei Kosten und Umwelt vorn

Bei richtiger Beratung durch einen Fachhandwerker kann eine Wärmepumpe die günstigste Heizalternative zu Öl, Gas und Pellets sein. Foto: Tecalor

Bei richtiger Beratung durch einen Fachhandwerker kann eine Wärmepumpe die günstigste Heizalternative zu Öl, Gas und Pellets sein. Foto: Tecalor
Bauherren oder sanierungswillige Hausbesitzer stehen mehr denn je vor der schwierigen Entscheidung, welche Heizungstechnik die günstigste ist: traditionell mit Öl, Gas, oder doch umweltschonend mit Wärmepumpe oder Pelletkessel? Dieser Frage nahm sich nun das Verbrauchermagazin ‚Öko-Test’ an und präsentierte fundierte Ergebnisse: Von unabhängigen Fachleuten an Beispielen für Neubau und Sanierung durchgeführte Berechnungen beweisen, dass bei entsprechenden baulichen Bedingungen gerade die Systeme, die mit alternativer und ressourcenschonender Technik arbeiten, deutlich günstiger sein können. Zu Grunde gelegt waren dabei ein Neubau mit 120 Quadratmetern Wohnfläche und einer Dämmung nach Energieeinsparverordnung (EnEV), bzw. die Komplettsanierung eines Altbau aus den 60er Jahren.

Den ersten Platz in der ‚Öko-Test’-Anlayse nimmt die Erdreichwärmepumpe ein. Sie bedarf zwar höherer Anfangsinvestitionen, ist aber bei den Gesamtwärmekosten, gerechnet auf die normale Lebensdauer von Heizungen, also 20 Jahre, die günstigste. Sowohl beim Schadstoffausstoß wie beim Energieverbrauch liegt sie an der Spitze. Bemerkenswert ist, dass die Ergebnisse sowohl für Neubau wie auch Sanierung gelten, eine Dämmung nach EnEV immer vorausgesetzt.

Laut Bundesverband Wärmepumpe ist der Trend hin zu dieser Technik schon seit längerem zu spüren: Allein im letzten Jahr ist der Absatz um fast 60 Prozent gestiegen. Dies bestätigt auch Ludger Kämpfer, Geschäftsführer des Wärmepumpenunternehmens Tecalor aus Holzminden: „Das Interesse ist enorm, gerade im Sanierungsbereich. Wenn der Bauherr sicher gehen will, dass die Wärmepumpe wirtschaftlich arbeitet, sollte er sich unbedingt von ausgewiesenen Fachhandwerkern beraten lassen. Das Sanierungspaket muss die Dämmung von Wänden, Dach und Fenstern berücksichtigen. Wer sich dann für die richtige Wärmepumpe entscheidet, schont dauerhaft Umwelt und Geldbeutel.“

Quelle: PR-Agentur Große & Partner
Redaktion Heizung.de

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